sS«tn»n , damit nicht dadurch jenesVertranen so verwerflich werde , als es sonst lobenswürdig und Gott gefällig ist .
Endlich laßt uns mit einem Worte alles umfassen , laßt uns , wie Salomo sagt , die Hanv'snnime aller Lehren hören : Fürchte Gott und halle seine Gebote , denn dies gehört «llen Menschen zu . ' ) Ganz gewiß werden wir denn recht und wohl lhnn , wenn wir uns dadurch j , tr wahren Fnrchl Gottes leiten »nd ernnintern lassen , daß wir ihn kindlich hoch» eichten , ihm willig gehorchen , und cs für das größte Nebel ansehen , irgend etwas zu lhnn , Zvas sein gerechtes Mißfallen verdiene» kann . - )
Was wir jetzt in , Allgemeinen erwähnt haben , ist ans nnsern heutigen Fall leicht an« zuwenden . Ohne mein Erinnern wird ein Jeder erwegen , daß unser Gott diesem Unternehi wen besonders gnädig gewesen ist und es unter seinen Segen so weit hat gelingen lassen . Je wichtiger und kostbarer ein solcher Bau ist , desiomehr sind wir zur Dankbarkeit verpflich» tet . Je mehrere Hände hier beschäftigt gewesen sind , je mehr Monaie darüber bisher ver ? flösse» , je häufiger die Gefahren find , und je weniger Werke dieser Art ohne traurige Zufälle vollendet werden , desto williger wird unser Dank seyn . Selbsi Vergleich , , i , g muß zur Ben herrlichnna Gottes dienen . Wer da kann , erinnere sich des vorigen Schlensenbaues , wo das ganze Werk in Gefahr gerieth , wo Mehrere , die daran arbeiteten , beschädiget worden und einer sein Leben einbüßet ? , und der Dank also lautere : vroir danken du o Gotr für die Abt «'Wendung de , Gefahr , die „ ns so nahe war , für die Bewahrung so vieler Arbeiter . " Da» gegen danken wir jeyr Gor« für die Abwendnng aller Gefahr , für die Erhaltnng aller Ar» heiter , und die Wiederherstelluug des Einzigen , der sich leicht beschädigte .
Um so mehr sey uijsre Dankbarkeit herzlich und aufrichtig , und keine Art der Tbätig , feit fehle derselben . Mit Freuden wollen wir uns seiner Wohllhaten eruiuer» und sie ofi in ein dankbares Andenken zurückrufen , gern erkennen , wie viel wir ihm schuldig sind , m , i> Ans bestreben , ihm willig zu vergelten . >£r selbst ist zwar unendlich über unsere Vergeltung erhaben , aber worin wir ihm gefällig schi , können , das soll uns eine Lust sey» . Fl oh wollen wir mit denUnsrige» des Schutzes genießen , den er nns gewähret , mtt Vergnügen derAruien gedenken , die nnter nns sind , alles , was wir können , zur Verherrlichung seines Namens Mm , ihm vertrauen in jeder Noih , kindlich ihn anrufen , alles , hn , übergebe« , seiner harre» cl ) i , e unserer Pflicht zu vergessen —nnd überhaupt uns einer wahren christlichen Gouieligkeir befieissigen , nach der Lehre und demPeyspiel seines hcchgelobten Sohnes ün Glauben , in der ! Liebe und in allen christlichen fugenden wandeln . Das ist es , was unser Gott von uns , wie dort von de» Israeliten begehrt . Wollt ihr mich nichsf>irchle , i , sprichtderHerr . der ich dem Meer de» Sand zum Ufer setze , darin es allezeit bleibe» muß , darüber es Nicht gehen darf ? und vbs schon wallet , so vermags doch nichts , nnd ob seine Welle» schon toben , so müsse» sie doch nicht darüber fahren .
Ferne sey cs von nns , jene Klage Gottes zu verdienen : Dies Volk hat ein abtrunni» ges ungehorsames Herz , und sprechen nicht einmal in ihre» Herzen : lasset uns doch den Herrn „ »fern Goit fürchten , der uns Frühregeu und Spatregen zu rechter Zeit gibt , und »ms die Erndte «renlich uud jährlich behütet . 4 )
Vielmehr sey unser Wahlspruch und unsere tägliche Erfahrung : Die Gottseligkeit ist zu allen Dingen nütze , und hat die Verheissnng dieses und des znküufligen Lebens .
Ja vor dir , allgegenwäriiger Gott , hier unter deinem steyen Himmel sey unser Schluß §esaßt : dir wolle» wir uns ergeben , dich wollen wir fürchten und dir dienen unser Lebenlang . Größer
' ) Prep . I * f ' ) fc m ? s . 39 / 9 . 3 ) » . 4 ) Der , 5 /