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B . So ©1511 seinem Schöpfer hervorgebracht waftet mm dos Weltmeer in feinen Ufern efngefchlofien . Go>t und fem hochgelobter Sob» , der olle Dinge hui feinem kräftigen Worte trägt , ' ) erholten es tu Da'eyn und wohlihätiger Wirksamkeit .
a . Daher preisen den Herrn der Natur jene Ausspruche der Psalmen : " Gott hält «dasWasser im Meer z»>ammen . Alles was er will , thut er , in dem Meer und in allen " Tiefen . a ) Gott , wer ist wie du , der da herrschet über das ungestüme Meer , 3 ) zc . "
b . Freylich fehlet es nicht an fürchterlichen Beispielen , und wer kennet sie besser als wir ? daßEiurin »ndFlnrh sich zum Verderbe» vereinigt zu haben scheinen , " da dieWasser« " ströme sicv empören und mit Brausen ihre Welle» erHeden , daß sie groß »nd ihr Bianfen " schrecklich werden . " ^ ) Auch dies schreibt dieSrhrift demW'llenGoiies zu , der alles legie ? rer . " Der Herr ist zornig in derFluih , " sprich , sie , 'Nein Grimm ist in den Wassern und sei» " Zorn im Meer . s ) Von seiner Kraft wird das Meer ungestüm , und dui ch seine Weisheit " erhebt sich die Höbe desMeers , daß Die Säulen des Himmels gittern vor feinem L chelren . " Ä ) ©leid ) wie feine Propheten von ihm bezeugen : " Er ists , der dem Wasser im Meer ruft n»i> " lchütiet es auf Cen Erdboden , dc . ß esZu»g anrichtet . " ^ ) So kündigt er sich auch ( elf 6er a» mit Majestät »nd Huld zugleich : " Ich bin der Her> dein Gott , der das Wasser im / 'Meer beweget , daß leine Wellen wüihen . " Auf dies« Weise wurde das Merr das Werk« zeug der Strafe über die ruchlose erste Welt ; und wie oft haben unsere Gegenden im Kiemen nn ähnlichesScfaicfuil erfahren . Allein jederSturm ist zugleich Wohiihai derNainr : mnih ? maßlich verscheucht er eine Pest von uns und denen , die wir lieben , und vertilgt ein kleines doch schädliches und besonders für unsere Deiche gefährliches Thierche» , s ) woran wir Gott tes Fußstapfen erkennen . Auch >o»st vergißt der Neuerer desHimmels und der Erden seiner Aussicht und Verheissmg nicht . " Er , der das . Wasse> über die Höhen führen kann , schilt der " Flnih und »ie '» ) Iii Vit sticiTT c>e ? WMMS groß , der Herr ist „ och giößer . '' ) " Er , der seinen Weg im Wetter und Et mm hat , mäßigt ihre Gewalt , und wann die Fluch " daher läuft , macht ers mit ihr ein Ende . " lS ) Er hat einmal gesagt , er , dessen Worte Fei * sen sind : " Er wolle die Erde nicht mehr strafen uyl der Menschen willen — es solle keine " Snndflnih mehr kommen ! " 13 ) Selbst die Ströme mit ibrer Gewalt müssen Verändern , « gen hervorbringen , welche große» Nutze» gewähren . Ist nicht »nsre Marsch , ei» ifanö wie jenes Gosen , ein Beweis von dem , was dort in einem andernSmue Sirach sagt : " Wo " zuvor Wasser stand , sähe man trocknes Land hervorkommen , niid ans de» »lüchitgen Flu« ««ibeitward ei» grünes Feld . " '^ ) Wie viel mag es wol über d>ey Jahrhunderte seyn , daß die Gegend , wo jetzt unsere gute Stadl liegt , und wo ei» so reiche , Segen für Mensche» nnv Vieh wächst , noch zum Gebiete der wilden Elbe gehörte , welches sie , weil unser neuer Deich „ och lucbi da war , ungehindert überschwemmte ? Sind nicht ganze Gegenden von mehr a ! S Mellenbreite »nd mancher Meileiilange dem Meer entrissen ?
c . Selbst der Mensch , der kleine Schöpfer , das Ebenbild des Erhabensten , o wäre seine Seele rein , mn es ganz z» seyn ! hat , durchWeisheit geleitet , mit seiner geringen Kraft „ . cht wenig daz» beygetragen . Was fein Kopf und feine Hand vermag , davon redete ich Herne weiter ; aber hier sey es geniig , a»f eine« unserer beliebteste» Schriftsteller hinzuweisen , welcher davon lehr beredt gezeugt hat . '5 ) Unserer Absicht ist es gemäßer , anzuführen , was
H Hiod
i ) Z . - ) pf . 135 , 6 . 3 ) pf 89 , 9 . 10 . f ) Pf . 93 , 3 - 4 - 5 ) Habak . 4 , » .
6 ) ^iobz6 , io . T ) Amo«5 , 8 . 9 . 8 ) Ief . ? i , 15 . DieMau» . >«> ) Pf . »04 , 6 . 8 " ) Pf . 93 , 4 - ' * ) ttab . i , 8 . ) I . ttlef . 9 , »> . Sir . 1^ , 7 ,
'' ) Schlszer in seinen Abriß der Weltgeschichte .

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