Full text: Säcular-Feyer der Stadt- und Landgemeine zu Glückstadt

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I . Bl ) rbereitungsrede . 
wo ist weh' und Elend auf der lLrde , 
Das von der Sünde nicht geboren werde ö Wer seufzt , der nicht für einer Thorheit Freude 
Wehklag' und leide * 
0 wären wir vom Jüngling bis zum Greise 
Gehorsam deinem willen , gut und weise : was würden wir mit freudigem Gewissen Für Glück gemessen ! 
Doch ach ! sie herrscht , ( die Sünd' ) um alles zu zerrütten , 
Erschüttert Thronen , und verwüstet Hütten , 
Trübt jedes Seyens Quell , droh't allen Tagen Mit neuen Plagen . 
wie können Sünder froh zum Himmel schauenk 
An dick gedenken oh»e Furcht und Grauen i An Tod und Grab und an ein ewigs Leben Und nicht erbebent 
Heil uns , dein Sohn erschien uns zu versöhnen , 
Uns zu erleuchten , und der Sünde zu entwöhnen , 
«r der uns starke , auf deiner Bahn zu wandeln Und recht zu handeln . 
Laß uns denn immer mehr geheiligt werden , 
Dir stets gehorsam , stets getreu auf lLrden , 
Thun was du willst , bis wir einst Tod und Sünden , 
Ganz überwinden . Amen . 
Eingang . 
>«nn alles wäre , Wik es seyn sollte : so müßte ein Tag wie der heutige ein Tag allgcmek 
nee Freude für die ganze Gemeine seyn . 
Es ist der Bundestag für z8 jnnge Christen ! was darf ich mehr sagen , theuresteMikk chnsten , weun ihr alle den hohen Werth dieser Seelen , für welche Christus starb , um sie in der Ewigkeit , wozu sie bestimmt sind , selig zu machen , bedenkt ? Wer The» nimmt an der Wohl , fahrr , besonders au der geistlichen Wohln . hrt Anderer , wie sollte den das Glück nicht rühren , d . ls diesen Kindern heule zu Theil wird ? Und wer Gott , liebet , und Gottes Sache sich z „ Herzen gehen läßt , wie könnte der gleichgültig bleiben , wenn er bedenkt , mit welchem Wohl , gefallen Gort auf diese nnsre nnd seine Söhne und Töchter blickt . Was könntet ihr denn an» ders empfinden , als die innigste Freude ! 
Laßt uns auf die Hauptpersonen sehen ! Welche Ehre wird ihnen zu Theil , da sie voit heut' an aller Vorrechte der Christen genießen werden —welcher Vorzug , den Bund mit Gott selbst zu erneuern ! Zu welchen Hoffnungen für Zeit und Ewigkeit berechtigt sie die erneuerte Zusage der göttlichen Gnade , wenn sie redlich denken ? Was empfinden Aeltern für Freude , 
da
	        

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