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Erster Theil .
E« ist hier nicht der Ort dazu , uns über alle einzelne Stücke der gefammten religiösen , wissenschaftlichen . politischen , bürgerlichen , staatSwirthfchaftlichen , physi - schen und ökonomischen Wohlfahrt auszubreiten , und zu zeigen , in wie fern»' da« Glück , der Flor und die Ehre des Landes in jeder dieser Hinsichten unter Gölte« Segen während dieses Jahrhunderts gewonnen habe . Es fen mir erlaubt , nur die mir am wichtigsten scheinenden Punkte der Aufmerksamkeit meiner Zuhörer vorzu» legen .
Gott hat Un» Dreyviertheile dieses Jahrhunderts hindurch den lieben den , und mit der äußeren auch die innere Ruhe und Sicherheit , erhalten . Wie oft loderte die Kriegestamme um uns her . zu unserer Rechten und zu unserer Linken , auf den Meeren und auf dem Lande , und — Gott verschonte uns ! Wte gefährlich waren oft die Zeitumstände , wie verschlungen die polifschenVerbindun^en , wie oro , hend auf der einen , wie lockend aus der andern Seite von Freund und Feind die Unterhandlungen , und — Gott errettete tinesL Wir erfuhren nicht , was Greuel de« Krieges sind , als nur durch Hörensagen und öffentliche Nachrichten . Sc»» 172O haben die Dänischen Staaten kein feindliches Heer in ihrer Nahe gesehen ; noch weniger sind arme zitternde Einwohner aus ihren Wohnunqen vertrieben , od . r lhre Güter von der Hand eine« wüihenden Feindes zerstöhrt worden . Von allen jene« Erscheinungen , die auf den unglücklichen Schauplätzen des Krieges ctiraa ches sind , da alter Handel und alle Gewerbe stocken , die Dörfer verbrannt sind , die Aecker wüste liegen . Schaaken von Unglücklichen , nachdem alle Mittel der Nahrung von den Feinden geraubt oder zernichtet sind , vor Hunger verschmachten ; die nütz - lichsten Einrichtungen zerstöhrt , die Gesetze mit Füßen getreten , die Kirchen in gazine verwandelt , die blühendsten Städte durch ungeheure Erpressungen unrettbar verschuldet werden — wo wäre in unfern Ländern auch nur die geringste Spur von dem allen ?
Auch vor Bürgerkriegen und Staatsumwälzungen , vor Tnrannendruck uns FreyheitSschwtndel " wie fomancheS Land in diesem Jahrhundert , ln ältern und noch mehr in neuer» Zeiten , sie erfuhr , hat Gott die Dänischen Staaten gnädig bewahrt . Keine prahlerische Verführer haben das einfältige Volk bethört , sich von feinem rechtmäßiaen Landesherrn loszureißen und zu Empörungen aufzustehen , die schrecklicher alö »lle feindliche Verwüstungen sind . Unser Volk fürchrere Gore ttnd ehrre dcn 0 Dafür wohnte es auch ruhig in feinen Häusern , und
nährte sich und kam in Flor , wenn dafür anderswo der Bürger alles Schutzes ent - felöß' , jedem willkührlichen Anfall der Bösewicht« ausgesetzt war , und allenthalben von Räubern sich umgeben sah , wie wenn man in der Wildniß unter ungezähmten
und
' ) i . Pen . s , 17 .

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