* 7 * IV . Harboes Synodalrede
bisher Tag und Nacht umgegangen war , nicht mehr so fieissig lesen könte . Doch , da Er SeinAmt auf anhaltenden Befehl vertauschen muste , so trar Er das neue mit frischem Muht , mit Geist und Kraft ausgerüstet , an . Die bevorstehende Königliche Salbung nöhtigte Ihn noch eine Zeitlang von dem Z hm anbe - trauelen Stift abwesend zu seyn . Er schrieb daher an Sune Amtsbrüder den ersten tenbrief , und redete sie mit Pauli Worten an ( * ) : Mich ve rlanget euch zu sehen , auf daß ich euch mitthetle etwas geistlicher Gabe euch zu stärken , das ist , daß ich jumt euch getröstet würde , durch euren und meinen Glauben , den wir unter einander haben ; ich will euch aber mchc verhalten , f Neben Brüder , daß ich mir oft habe vor - gesetzt zu euch zu kommen ( bin aber ver - hindert bisher ) daß ich auch unter euch Frucht schaffere . Unser Vtschof erklärte Seinen Sinn also : ? >das ist mein einziges „ Vergnügen , das ist meine einzige Freude , „ daß ich dasjenige , was meines Amtes ist , be - „ sorge und treibe , und darauf alle meine Zeit „ und allen meinen Fleiß verwende ; ich zweifle „ auch nicht , daß die geliebtesten Herrn ger eben denselben Fleiß beweisen - werden , „ und dieses sowohl wegen derWichtigkeu des „ un ? betrauern heiligen Amt5 , welches wohl „ wehrt ist , daß wir darin alle unsre Kräfte »anstrengen , als auch wegen der schweren
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