268 IV . L . « Harboes Gynodalrede
standen hatte , so würden sie gewiß bisjetzo noch alle mit einander im Verborgenen liegen , und keine einzige in Seinem Leben ans Licht gekommen seyn . Manche Seiner Predigten , welche cr auf wiederholten Befehl in einer schrift von sich gegeben hatte , sind ohne Sein Wissen und Willen gedruckt worden . Die erste Samlung von zwölf Einwechungsreden über Köchen , Bischöfe und Prediger , hat Er nicht a ! s eigenem Triebe , sondern aufKönigl . Befehl herausgegeben , und Er würde es dabei h^ben bewenden lassen , wenn Er nicht hörlich um die Fortsetzung derselben wäre chet worden .
Da Seine Schriften mit so vielem Beisal aufgenonunen und so begierig gekaufet wurden , so hatte Er wohl wie andere dadurch Seinen Vorcheil suchen können . Aber Er war davon so weit entfernet , daß Er sich nicht das gering - ste dafür zur Belohnnng zahlen ließ . Er überließ andern lieber den Gewinn , undfreuete sich nicht wenig , da der Verleger des Buches : XCotte des Gebens in der Todesstunde / welches das erstemal aufKönigl . Befehl und nun schon zum drittenmal gedruckt ist , davurch so viel gewonnen , daß er sich dafür ein neues Hauß hat bauen könncn . So sehr haue El ? genug daran , Seelen zu gewinnen .
Inzwischen hat die GüteGottes Seine beiten mit grossem Segen belohnet . Viele nicht nur in Danemark und Norwegen , son - dem auch in Deutschland gemessen davon bis
diese

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