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über Herfleb . 267
spanischen Hofprediger dem Alphonsus Ca - brerf : gegeben wird , nemlich : er fty ein so fürcreflicher Prediger gewesen , daß er in der Anmuht und Schönheit desVortrags , in der Inbrunst des Geistes , in der tigkeit der Gedanken , in der Annehmlich , fett und Deutlichkeit der Stimme kaum seines gleichen gehabt habe . Die Ihn bö - rettli , die haben auch die Kraft des gütlichen Worts , welches Seift und Leben ist , geführt . Sie fühleten eben das , was jene Jünger des Herrn voll heiliger Verwundrung fühleten : brannte nicht unser Herz in uns ? Wenn Er predigte , so war aller Schein , ja alle nichtung einigen Ueberdrusses so weit entfernt , daß auch diejenige , welche auf Erden Götter genannt werden , daß auch die Konige Ihm gerne erlaubten , die in den Gesetzen festgesetzte Stunde zu überschreiten . Jedermann wolle Ihn so gerne hören , daß auch eine vor den Kirchthüren verdoppelte Wache die zustürzende Menge kaum abhalten konte .
Wer Seine Schriften liefet , der wird auch die in denselben verborgen liegende Kraft füh - len , welche ihn als ein Magnet in die inwen - dige Betrachtung undErkentniß sein selbst hin - einziehet , und sein Herz mit einer süssen Em -
pfindung erfülle^ die den göttlichen Wahrheiten
eigen ist .
Nichtsdestoweniger konte niemand von Sei - nen Predigen und heiligen Reden so geringe denken , als Er selbst . Wenn es bei Ihm ge - S 5 standen

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