S64 IV . £ . ^arboes Synodalrede
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ZlVohlfeligei : ergangen . Die hohe Schule beehrete Ihn mit den prächtigsten Zeugnissen , die sich ein Beflissener der Gotteegelahrtheit nur immer wünschen kan . Er hatte ein gros - ses Verlangen bei derselben zu bleiben und Er ließ es höchst ungern geschehen , als Ihn Sein Vater m . ch Hause ruf . Ae mehr Er unter der Anführung Seines arbeitsamen und from - men Vaters die Wichtigkeit des geistlichen Lehramts einsehen lernte ; desto mehr ward Sein Gemüht mit einer heimlichen Furcht für dasselbe erfüllet , ja diese gieng so weit , daß Er die Gottesgelahrcheit gänzlich zu verlassen ge - dachte . Aber Sem aufmerksamer Vater sähe die Wege Gottes besser ein . Er versprach sich von den Gaben , welche sich damahls schon an seinem jungen Sohn auserten , daß sie einst noch dem grossen Haußherrn brauchbar und andern nüzlich seyä würden . Daher drang er in diesen seinen Syhn bald mit Güte , bald mit Ernst , bald mit Thranen , und sogar mit der nachdrücklichen Vorstellung , daß Er sonst seine graue Haare vor der Zeit mit Bttrübniß ins Grab bringen würde , und drang so lange auf ein ? Zusage die Kanzel niemals zu verlassen , bis dieser endlich genohtiget ward , Seinem Vater heilig zu versprechen , daß Er vor seinem drüsigsten Jahr kein Amt annehmen wolte , es müste d^nn ein geistlich Amt seyn . Als Er nachher in dem Jahr 1713 zum zweitenmal nach Kopenhagen kam , so gieng Er einzig und allein damit um , daß Er mit jemand in die
Fremde

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