über Hersleb . 2Sz
Jener Bischof zu ! 17eliten , Akaciu» , ward eine hellbrennende Kirchenfackel und ein vor - treflich schimmernder Glanz seiner Zeit genen - net . Zwar schickt es sich für mich nicht , daß ich denjenigen , welchen Gott mir zum Vater geschenket hat , mit andern vergleiche , damit ich nicht von solchen , die ihn nicht gekant haben , einer niedertrachtigen Schmeichelei beschuldiget werde« Und vielleicht werde ich dem Neid nicht ganz entgehen können , wenn ich umstand - lich zeigen wolle , mit welchen seltenen und für - treflichen Gaben der Geist Gottes diesen Mann ausgerüstet hatte . Doch Wahrheit und Liebe fodern von mir , daß ich dieses wenigstens kürz - lich sage ; daß Er in der Kirche Gottes ein nüzlicher Mann , und in der Hand des Herrn ein bequemes Werkzeug seine Ehre zu beför - dern , und ein herrliches Mittel zur heiligen Er - weckung andrer gewesen .
Erlauben Sie also meine Brüder ! daß ich im Namen der ganzen Kirche , daß ich in Ihrem Namen diesem Ihrem Vater diese letzte Pflicht leiste , welche mir als Schwiegersohn , bei denen besondern Verbindungen und Be - wegungsgründen unsrer gegenseitigen Liebe viel - leicht verdacht werden mochte .
Es müste einer in der Kirchengeschichtegänz» lich ein Fremdling seyn , der nicht wissen solle , daß diejenige Manner in dem Weinberg Got - tes zum öftern die treflichsten Dienste geleistet , welche , sich für die Kirchenämlcr am meiste» gefürchtet haben . So ist es auch unfern , S z wchise -

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