üb - d Hersleb . 25s
faulen , sollen wir Ihm griechische Bildsäulen , folion wir Ihm römische Ehrenpforten ausrich - ten ? Diese waren freilich prächtig , aber sie übersteigen unsre Kräfte , und sind mit dem kauf der Zeit hinfallig . Oder , sollen wir Ihn Nach Art unsrer nordischen Vorfahren göttlich verehren ? Dieser Aberglaube weiche ! Wir sind eines bessern belehret . Lassen Sie uns bloß unsern Vorfahren in der Gottesfurcht Und Liebe nachfolgen ! Lassen Sie uns unsre Todten Nicht als Aufseher unsers Schicksals oder als unfte Götter ansehen und ihnen'Opftr Und Tempel weihen ! Lassen Sie uns fetbig« als unsre Lehrmeister , als aufmunternde Bei - spiele in der Tuqend ansehen und uns ibrer Wohlthaten mit Dankbarkeit und ihrer Ver» dicnste mit Hochachtung erinnern ! Dieft ge - boren uns selbst von unsern Todten noch zu ; diese können allein unsern Schmerz mindern und unsern Verlust erleichtern ; diese sind für sie die richtigsten und dauerhaftesten Ehreng5 dächtnisse ; und in diesen wollen wir auch un» fern fatfleb , als wäre Er noch immer unter uns gegenwärtig , beständig verehren .
Zch könte , höchstgechrteste Zuhörer ! das Ilofc , welches unserm ^ersleb eigentüm» lieh gebühret , umständlich bescyreiben . Aber dieses hat schon Anchersen mit der ihm nen bekanten Wohlredenheit in einer Rede ge - lhan , welche neulich den Hörsaal uttsrer hohen Echule ersüllete , unft welche bald ihren Augen Veytr . llS . il Tb . S unv

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