über Hersleb . 257
Auge , welche man durch eine schmeichelnde Sage fürAbkömlinge der Götter ausgab , und nach ihrem Tode , vielleicht mehr imAberglau - den als in wahrer Hochachtung und Liebegött - lich verehrete . Dort finden wir , wie die Ein - wohner einer jeden Provinz sich eifrigst bestre - den und lange streiten , ihre Könige bei sich be - graben zu sehen , und endlich übereinkommen , die Leichname zu zertheilen und sie stückweise in allen Theilen des Reichs zu begraben . Dort wieder wird ein alter Hausvater , der in seinem väterlichen Grund und Boden begraben lieget , als ein Gran ; , und Famlliengott verehret , von dem das Schicksal und das Glück der Nach - kommen bestandig abhangen und der für ihr Ansehen und Wohlfahrt sorgen soll . Allent - halben aber ragen die Grabmaale der Alten als augenscheinliche Zeugen und Denkmaale der Ehre , die man ihnen zugestanden hat , hervor . Kommen diese zwar nicht an grossen Gebäu - den , an Ansehen und in der Kunst , der Pracht der Egyptier oder der Verschwendung der Griechen und Römer gleich ; so hat man da - gegen mit den ausgeführten Steinhaufen , mit den aufgeworfenen Erdhügeln , und mit den , grossen Steinen sich nach der Einfalt der Na - lur richten , und das Schicksal der Begrabenen anzeigen wollen , welches sie mit ihrer Mutter der Erde gemein haben» ;
Wenn wir endlich unsre Augen auf dleGe« ( wvhnheit unstet Zeiten richten , welche Denk .
maak

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.