182 l . königliche
daß ihre Herren oder Meister ihnen etwas an ihrem Lohn abziehen , oder sie langer als sonst seyn sollte , in der Lehre behalten , weil ihre Zubereitung und Unterweisung zur Confinna - tion einige Zeit ixegnimt . Ob Wir gleich sol> chergestalt Ällergnädigst festgefetzet haben , daß die Kinder überhaupt nicht sollen confirmiret werden , bis sie 14 oder >s Jahr alt sind , so weiten Wir doch , daß Beikommende es nicht zu einem Recht oder zu einer Schuldigkeit ma« chen sollen , als wenn die Prediger verbunden wären , sie anzunehmen , weil sie das Alter haben , sie mögen denn die nöthige Erkennmiß haben oder nicht ; sondern daß es auf der bei» kommenden Lehrer Untersuchung und Verant«» wortung ankommen soll , ob ein Kind gehörig unterwiesen und so beschaffen sey , daß es zur Evnfirmation könne angenommen werden .
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Wollen Wir Ällergnädigst , daß die Zugend überhaupt confirmiret seyn soll , ehe sie ihr 19K6 Jabr zurückgeleget haben , wenn sie dazu in Absicht auf ihre Erkennmiß und übriges halten tüchtig befunden werden . Gehet jemand hin über diese Zeit , so soll der beikommende Prediger solches dem Probsten und dieser es dem Bischof Melden , und zugleich die Ursache angeben , warum der Prediger eS nicht wagen will einen solchen jungen Menschen zu confir - miren . Der Probst soll auch selbigen zu sich kommen lassen und ihn selber prüfen , wie auch
dem

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