von Jubellehrern . 237
in seinen letztern Ruhejahren seine tagliche schäftigung war , sich durch beten , singen und Kirchengehen zu erbauen , wie er denn noch in dem letzten Jabre vor seinem Ende keinen Son - tag weder im Sommer noch Winter den öf - fentlichen Gottesdienst versäumet hat ; so pfleg - te er auch bis an sein letztes Ende die neuesten guten theologischen Schriften in Dänischer und Deutscher - Sprache nicht nur begierig zu kau» fen und zu lesen , sondern auch das merkwür - digste aus denselben schriftlich anzumerken . Ein seltenes Exempel des Alters ! und ein bescha - mendes und ermunterndes Beispiel für die , wel - che weder halb noch den dritten Theil so alt sind , als dieser fromme und redliche Greiß war !
ir .
Herr Nikolns Vorph .
Bischof im Stifte Christiania in Norwe . gcn ist den 4 Dec . 1681 . im Stifte Dront - heim in Berstadens Kirchspiel in der Probst« Jedherred gebohren , wo sein Vater Herr Ol . Dorph Prediger war . Nachdem er in dem Hause seiner Eltern den Grund seiner Wissen - schaften durch Privatinformation geleget , und darauf weiter in der Domschule zu Drontheim weiter gebauet hatte , reiste er nach einer Zeit
voq 6 Iahren 169zinseinem iztenJahrnach
Kopenhagen , um daselbst dieGottesgelahrheit zu studieren . Dieses that er zwei Jahr lang unter D . LNnsins und D . XVnndels Anfüh» rung mit so gutem Fortgang , daß er 1700 in
der

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