Verordnungen . . so ? -
bende Schriftstslle , welche von Eyden , oder von der Pflicht , die Wahrheit zu reden , han , delt , gehalten , und daraus Anlaß genommen werden solle , die Zuhörer auf die Verbindlich , keil 'zur Wahrhaftigkeit überhaupt^ allen , insonderheit gerichtlichen und oberlich erfordere ten Aussagen , Nachrichten , Zeugnissen und Versicherungen , wenn auch dieselben mit nem Eyde bekräftiget würden , auf die höhere Verpflichtung zu dieser Tugend , die aus dem Eyde entspringet , und auf die erschreckliche Versündigung gegen Gott , gegen die keit und gegen die allgemeine Sicherheit und Wohlfahrt durch falsche und leichtsinnige Eyde , zu führen , und ihnen die Heiligkeit , Wahr» hafligkeit , und Algegenwart Gottes , nebst sei» nen unausbleiblichen Gerichten wider dieMein - eydige und zugleich die schwere , kaum zu hof> sende Busse derselben aufdaö lebhafteste vorzu« stellen . So sollen auch die Prediger , Cate - cheten und Schuldiener bei allen Gelegenhei» ten die Würde und Heiligkeit der Eyde und den Ungrund des gemeinen Wahns , als wenn bey einer unbeeydigten Aussage , oderBeschei - nigung die Hintansetzung der Wahrheit eben keine Sünde wäre , Alten und Jungen mit be , sonderem Eiser und auf eine Art , die vornem - lich in den noch zarten Gemmhern der Jugend einen dauerhaften Eindruck zurück zu lassen hig ist , einzuschärfen suchen . t Wornach ein jeder , den es angehet , sich ge« bührend zu achten hat . Urkundlich unter Un«
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