ioz I . Rönigliche
diente , welche , damit ihre Berichte und Atte« stata öffentlichen Glauben haben , in Eyd und Pflichten stehen müssen , davon ausbeschieden , wie auch die Vormünder von deren Treue und Wohlverhalten sie , die Obrigkeit sich bey der jährlichen Aufnehmung ihrer Rechnungen ve» sichern kann , und dflfür am Ende haftet , an statt des Eydes , worinn dergleichen Personen crwa bis hiezu , bey dem Antritt ihrer Functi - on genommen worden , nur auf obbcschriebene Art mit einem Handschla verpflichten : in welchem Falle ihnen jedvch zu bedeuten ist , daß , daferne sie dem so von ihnen angelobet würde , zmvieder handelten , sie eine eben so ernstliche Strafe , als wenn sie auf ihr Amt beeydiget waren , zu gewarten hätten , diese ? » be auch bey etwaniger Hintanfttzung ihrer Pflicht , und insbesondere auf dem Fall einer erweißlichen Untreue , oder bösen Vorsatzes da - mit wörtlich zu belegen sind .
Wie übrigens , ungeachtet des auf obigem Fuße eingeschränkten Gebrauche der Eyde noch manche Gelegenheit zu Meineyden überbleiben , es auch an bösen Gemüthern nicht fehlen wird , auf welche , wenn sie davon abgehalten werden sollen , , die Furcht für leibliche Strafen am kräftigsten würfen muß : so sollen die Obligo leiten und Gerichte inZukunft wider diejenige , die eines vorgegangenen Meinevdeft Zu überfüh - ren sind , genau und ohne Nachsicht inquiriren ,
und ,

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