198 I . RönijZliche
drücklich bedeutet werden solle , daß dieselbe " nichts desto weniger , daferne sie die solcherge - - stall geleistete Urphede brächen , mit einer eben so harten Strafe , als wenn sie dieselbe beschwoh - ren hätten , würden beleget werden . Wiedann ' in dem über die Aufnehmung der Urphede zu haltenden' Protocollb , daß diese Verwarnung dem Arrestaten geschehen sey , jederzeit ausdrücke lich mit anzuführen ist .
IZ .
Glei6 ) ergestalt wollen hiemit bey will' kührlicher Ahndung ernstliu ) verbote . n haben , daß niemand fernerhin aus eigenem Betrieb , und ohne des Richters Begehren einen eydli " chen Revers , oder sonst eine eydliche Verficht rung ad Afla liefere : Eö mögte dann ein solcher schriftlicher Eyd bereits bey einer andern Gele - genheit , den Landesgesetzen und Verfassungen , oder einer oberlichen Verfügung zu Aolge , von ihm ausgestellei seyn . Und da die Erfahrung lehret , wie übereilt und leichtsinnig eydliche Att testata , insonderheit von Bauersleuten erthei - ' let und unterschrieben werden , und wie oft eS sich zutragt , daß der Inhalt derselben nachher bey einem ordentlich erkannt«« Beweise , wo nicht gar falsch , doch wenigstens unüberlegt und der rechten Wahrheit nicht völliggemaß befuN - den wird , so bleibt zwar nach wie vor erlaubet , in streitigen Rechtssachen die von öffentlichen Bedienten auf ihren Amtseyv ausgestellte Aug'' nisse , wie auch diejenige eydliche Scheine und Versicherungen die von Privatpersonen , den

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.