Verordnung n . 19 ?
statigung der Wahrheit und Unschuld sowenig als zu Hervorbringung des Geständnisses für Zulänglich befundene Mittel ferner erkannt , fon - dern der gravlrte , dabey aber laugnende , odet nicht völlig bekennende Jnguisit , wenn der Richter die Audicia und übrige Umstände nicht darnach beschaffen findet , um zu der gewöhnli , chen Territion zu schreiten , nach Unterscheid der Fälle , entweder alsosort mit einer lichen Strafebeleger , oder vorausgesetzt , daß er nicht Unser Unterthan , sondern ein auswärtiger Landläufer märe , Unsere Lande zu räumen , an - gewiesen oder auch durch das Erkennlmß , daß gegen ihn in Mangel gnugsamer Anzeigen für das mahl nichis weiter vorzunehmen sey , ledig , lich der Hast und angestelltenInquisition ent - » lediget werden . Sollte indessen in diesem letz - ten Falle Jemand , der solchergestalt nur ab in - ftantia absolviret Ware , nachher verlangen , daß er von dem ihm angeschuldigten Verbrechen völlig freigesprochen werden mögle , so hältt das Gericht , wenn nach dem ersten Erkennt - - Nisse zwei ) volle Jahr verflossen wären , und sich unter der Zm keine neue , ihn gravirende Anzeigen hervorgethan hätten , seinem Ansuchen statt zu geben .
Ii .
So wollen und verordnen Wir auch , daß künftig von denen , welche der gefänglichen Haft erlassen werden , und zur Urphede ver , bunden sind , solche ohne Eyd , bloß durch ein Handgelöbniß gemistet , dagegen aber ihnen aus ,
O 2 brücklich

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