i96 I Rönigliche
10 .
Die der bisherigen Verfassung nach sene , durch einen bevollmächtigten Auwald in seine und seines Principalen Seele abzulegen - de Eyde wollen Wir ebenfals ganzlich abgestel - lel und dagegen verordnet haben , daß diePar« they welche aus dieser oder jener Ursache zu Ab - legung eines Eydes vor dem Gerichte , das ihr denselben zuerkannt hat , zu erscheinen behindert ist , solchen dennoch allemahl selbst , entweder vor zween Gerichtspersonen in ihrem Hause , oder , wenn sie sich anderer Orten aufhält , , al - > lensals auf Requisition des Gerichts vorderje - nigen Obrigkeit , unter der siewohnet , und zwar in Beiseyn des Gegentheils , oder nach gängiger Ladung desselben , abschwören solle . In - dessen bleibet nach Beschaffenheit der Umstan - de und Personen , welche auf richterlichem Er - messen beruhet , jedoch vorausgesetzct , daß der Gegentheil damit zufrieden sey , und auf die körperliche Abstaltung des Eydes nicht bestehe , freygelassen , solchen schriftlich unter des Schwo - renden eigenen Hand und beygedrucktem Sie« gel im Gerichte einzulegen . Und eben so ist es auch mit den feyerlichen Versicherungen zu hat - ten , die nach dieser Verordnuug in die Scclle der bisher üblich gewesenen Eyve treten .
11 .
Es soll auch in peinlichen Sachen der Rei - nigungseyd weiter nicht statt haben , noch auf dieses , durch die Erfahrung für sehr mißlich und bey jetziger Gestalt der Sachen , zu 23 ? '
stali ,

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