Verordnungen . i9f
it ohne unumgängliche Notwendigkeit und so , lange noch ein anderer Weg zur Entdeckung , der Wahrheit übrig ist , statt Inden , auch ins j besondere Niemanden , der nach richterlichem ' Ermessen keine Gründe vor sich hat , das ctum , worauf es ankömmt , zu glauben oder t nicht zu glauben zu erkannt , sondern von einer . solchen Parthey nur allenfalö der Eyd de^Un - , wissenhett geleistet und lediglich ihr nicht miß i sen , oder ihr nicht anders wissen eydlich er - härtet werden , dabeyaber dem Richter anHeim gestellet bleiben solle , wenn er , vorkommenden Umstanden nach , den blojsi'n Eyd der Unwis« senheit unzureichend und den Ausschlag der Sache davon abhangen zu lassen , nicht thun , lich findet , solchen nicht zu erkennen und lieber n dcn Streit m andere rechtliche Wege z» ent - f scheiden . So soll auch in Fällen , da der n Glaubenseyd zuläßig und unentbehrlich ist , die * Eydesformel zu möglichster Verhütung aller 9 Mißdeutung , oder vorschlichen Verdrehung sc - derzeit bejahender Weise , daß der Schwören - de glaube und dafür halte , daß es mit der Sache die von ihm behauptete Bewandniß ha - be , oder von ihm gestrittene Bewandniß nicht habe , gefasset , mithin der Ausdruck : ^daß der Schwörende nicht glaube , »ioch dafür halte , daß es mit der Sache die von ihm gestrittene Bewandniß habe , als welche sich , der Absicht zuwider , auf eine blosse UnwissenheildeutenM - s« , gänzlich vermieden werden .
Beytr . ll V . U . Th . O iö . Die

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