19® I . Rönigkche
vielmehr derselbe nach Befinden der Sache , undzumabl , wenn sie für die Partheyen von keiner großen Wichtigkeit wäre , ihnen zureden , daß sie Zeugen von völliger Glaubwürdigkeit , auch ohne Eyd unter der in vorigen § . enthalte - nen Verpflichtung admittiren , und einander die erkannte , bevorab auf beyden Seiten gende Eydeerlassen , oder zu Vermeidung des Eydeß vorzuschlagende gütliche Abkunft treffen .
Z .
Wann demnächst die Eidesleistung würklich geschehen muß , so soll der Richter , wie derselbe bey einem etwas lebhaften Gefühl von der Eh - re Gottes und dem Heil seines Nächsten eö nedem nicht unterlassen , sondern für cinwesent - liches Stück seiner 'Amtspflichten halten wird , bey der Abnehmung des Eydes so wohl selbst Kne der Wichtigkeit und Würde dieser Hand - lung gemäße Ehrfurcht äußern , als auch die An - w^fende zu einem gleichmäßigen Bezeigen an - halcen , und so oft es nach seinem ten Ermessen nöthig ist , dem Schwörenden ausser der vorgeschriebenen allgemeinen Ver - warnung für den Meineyd , annoch besondere , auf die Umstände der Person und Sache ge - richtete Vorstellung thun , auch die Ausflüchte , die er sich sonst im Herzen vorbehalten mögte , durch genaue Bestimmung des Punkts , worauf es eigentlich ankommt , zu benehmen suchen , überhaupt auch keine Parthey , die sich nach er - kannlemEydeso gleichjur würklichenAblegung

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