188 ! . Rönigliche
Gebrauch der Eyde , chey fast unausbleiblicher Geringschätzung des göttlichen Nahmens , die - se wichtige und feyerliche Handlung ihrer Wür - de , Eindrucks und Nutzens großentheils be - raubet und die Gelegenheit zu öftern Meiney - den auf solche Art vervielfältiget , dadurch aber den leichtsinnigen und schnöden Verächtern der Macht , Wahrheit Gottes dessen schwere Straf - gerichte aufgeladen werden , aus landesvaterli - cher Sorgfalt Uns entschlossen haben , die desleistungen , so viel den Umständen nach nur immer thunlich und rathsam geschienen , zuver> mindern und einzuschränken , und zu dem Ende in Unserm Herzogthum Schleßwig de Verordnung ausgehen zu lassen . Setzen , ordnen und wollen demnach , daß :
i .
In den Streitsachen , deren endliche Entschei - dung den Amtmännern , Stallern und Land - Vögten , und in den Städten dem Burgemei - ster , Policey - oder Dinggerichte undCämme - rer , mit Ausschliessung aller provocarion auf einen ordentlichen Rechtsgang , oder Appella - tion den Landesordnungen und Gesetzen nach , zukommt , nach diesem alle E»de , folglich so wohl mittelst Entscheidung der Sache ex - czuo et bono der Haupteyd , als auch derZeugeneyd or - dentlicherweise und wo nicht gedachte obrigkeit - liche Personen die Eidesleistung von Amtswe . gen zu erfordern , aus besondern Ursachen un - umgänglich vonnöhten finden , ganz vermieden
und

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