294 IV . L . Harboes Synodalrede
Ihm aufgetragen worden , instandigst zu veri bitten . Er wüste wohl , daß diejenige , die sich in all - 6 mischen , gemeiniglich in der Hauptsa« che nichts ausrichten . Er wüste , daß cm sa weitläuftiges Bischoftum , und die tägliche Sorge für so viele Kirchen Arbeit und Mühe genug mit sich bringen . Dieses ließ Er sich daher ernstlich angelegen feyn und hat , wieunS allen wohl bekam ist , darin alles zum Nutzen der Kirche und zu Seinem Ruhme wohl aus - gerichtet .
Wenn wir Ihn von Seinem Bischofsstuhl in Seine eigne Kammer mit unfern Gedanken begleiten , so finden wir , daß auch hie eben der Geist Sein Führer und Negierer gewesen . Mit Gebet fiena Er Seine Arbeiten an , und mit Gebet schloß Er sie . Was Er als ein frommer Abraham mit Seinen Kindern und mit Seinem Gesinde morgens und abends vor Gott gebetet , liegt einem jeden mdemgedruck - ten Büchlein vor Augen , das die Aufschrift führet : vaglig Adgang til Naade . len , oder : Täglicher sugang zum Gnaden« stuhl . Ein jeder wird gestehen müsscn , daß viel« dadurch zu einer christlicheil Gottesfurcht find ermuntert worden . < Viele gen können , es bestätigen , und die wiederholte Auflagen geben es nicht weniger zu erkennen . Doch wolte Er lieber zu denen gehören , welche die Einsamkeit suchen und im Verborgenen be - ten . Hier stieg Sein Geist zu Gott hinauf ; hier schüttete Er Sein Herz vor Gott aus und
erbat

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