über Herstes 29z
Worte eines sterbenden Vaters ! Sehen Sie hinein in das offene Herz Ihres Herslebs und zwar zu einer Zeit , da man sich am wenigsten zu verstellen pfleget ! Ich habe mich , sagte er , niemals - dessentwegen , was mit be * krauet worden , erhoben . Gocr kennet mein & erj , daß ich dieses alles mit Dank - barkeit und Demut aus seinen Händen an» genommen . Ist mein vornehmen mit elnem glücklichen Ausfall gckrönet wor - den , so ist dieses nicht mein , sondern sein Werk gewesen , der sich meiner bloß als ei' nes Werkzeuges bedienet . Ihm gcbüh - ret allein die Lhre . Gcwiß ein rares Kraut , welches aliein in Gottes Garten wachset und von seinem Geist gepflanzet ist ! Gewiß eine anmuhtige Blume , welche einen lieblichen Ge - ruch von sich giebU Eine Blume , wodurch das Grab unser« Herslebs beständig blühen wird : Er hat nicht Ihm selbst , sondern allein Gott und der Zxirche gelebet .
Zu diesem Ende enthielt Er sich mit Fleiß alles dessen , was Seines Amts nicht war unt> hütete sich als sür einer Pest , viele Eisen auf einmal im Feuer zu haben ( * ) . Das alte Sprüchwort : Hoc age» das ist , thue was du thun solst , erinnerte und bewog Ihn , sich von vielen wichtigen Verrichtungen , weiche Er schon einige Zeit besorget harte , durch allerummha - nigstes Ansuchen ldßzumachen und andere , die U 2 Ihm
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