S92 lv . L . Harboes Synodalrede
lichen Gesichtsbildung ; einer lieblichen Freund - lichkeit , wodurch Er jedermann an Sich zog ; einer angenehmen Munterkeit im Umgang ; einer Beredsamkeit , welche alles , wie vormals die Leier des Orpheus in Bewegung setzre ; ei - ner Gunst , welche Er von allerlei Leuten und Ständen auch ungesuchtgenossen ; einer treuen Ehegenossin , Seiner Augen Lust ; gehorsamer Kinder , welche Ihn niemals betrübet haben ; der grossen Verdienste um das Vaterland in Seinen sechs öffentlichen Aemtern ; und end - 4id ) der kaum zu erwartenden grossn Vor - «heile , welche den Kirchen , den Schulen , den W twencassen und den Armenhäusern unter Se . ner Aufsicht zugewachsen . Aber Sein Hcrz war ein Tempel Gottes , darin der Geist der Demut seinen Sitz hatte . Er war viel zu «del , als daß Er andere über ihre Gelehrsam , feit und Gaben hatte beneiden sollen ; die Sei . nigen waren Ihm zwar heilig , aber niemals hat Er sich ihrer erhoben . Was Er Zur Ehre GsttcS ausgerichtet , das hat Er Gott selber zugeschrieben . Er erhob sich selber im gering - sten nicht , sondern küssete dessen Hand , von welchem alle gute und alle vollkommene Ga - den herkommen . Die Worte , die goldene Worte , welche Er an dem Tage , da Er im Begrif stand in den Himmel überzugehen und da ich Seine süsje Stimme zum letztenmal rste , zu mir sagte , werden in meinem Gedacht« niß als mit einem Diamanten eingegraben bleiben . Hören Sie meine Freunde ! die
Worte

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