über Hers leb . 091
meine Vrüder ! erlauben Sie , daß der Sohn von seinem Vater , David von seinem ö * nachan , wenn gleich nicht nach Verdienst , doch wenigstens nach seinem Herzen redet . Ich weiß , Sie stimmen mit mir ein , daß mein Hersleb , der auch Ihr Herslek , war , unter uns und von uns innigst ist geliebet worden , und daß Er auch vor vielen andern unserer Liebe wehrt gewesen . Denn Er liebte unfern Orden , und nam sich der Diener Gottes mit so vielem wachsamen Eifer , als einer Seiner besten Vorganger an»
Grosse Leute pflegen nur allzuoft einigest Stolz und Uebermuht zu besitzen . Ein C'a - tolns Molinaus ist von seiner Gelehrsamkeit so aufgeblasen , daß er alle andere neben sich mit einer stolzen Mine verachtet . petavlUS und Salmasius sind so wohl mit sich zufrie« den , und gegen andre Gelehrte so eifersüchtig , daß sie ihre eigne Schriften für göttliche Aus - spräche , und diejenigen , die ihnen ein Wort entgcgenreden , gleich für Feinde halten . Ein Diotrephes bewundert feine Gaben und erhe , bet sich über das , was nicht sein ist . War unser Hersleb auch von der Art ? Ich kan ohne ErröKtung und ohne Wiederspruch mei - nes Gewissens antworten : so war Er nicht . Er besaß grosse Gaben der Natur und noch grössere Gliadengaben . Er hätte sich vieler Dinge , die Ihm - in Seinem Leben zum Schmuck und zur Ehre gereichten , rühmen kön« nen : einer schönen Leidesgestalt ; einer anfeha« Beytr . u . B . ll . Th . U lichen

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