288 IV . £ . HarboesSynodalrede
zu denken und zu handeln , die man sich aus , nimt ! Wie oft betrübte Er sich über den überhandnehmenden Naturalismus und heim - lichen Socinianismus ! Voll Kummer redete Er noch damals mit mir davon , als Er mer - kete , daß Gott Ihn zu Seiner Ruhe einführen wolre . Er sähe im Geist die künftige Zeiten voraus , und empfand in Seinem Gemüt das Ungewittcr voraus , welches dieKirche von die . sen Verführern zu befürchten hat» O ! wie batest Du damals mein iscvfleb ! wie traf - ' tig batest Du mein varer ! für die Sache Gottes^ daß er seine Ehre selber mächtig retten und behaupten wolle . Wir , die Du zurück - gelassen hast , vereinigen unser Gebet mit dem Deinsen : Herr , gedenke an ? icm , sey selbst eine eherne Mau ? r um dasselbe her !
Sie , geliebteste Brüder ! sind die besten Zeugen , auf wclche ich mich getrost berufen kan , mit welcher Treue Er unfern Stand ge - schützet hat . Rechtfchafne Manner konten sich immer sicher auf Seinen Schutz und Bei - stand in ihren qerechten Sachen verlassen . Wann versagte Er diesen denZutrit zu Ihm ? Wann verschloß Er Seine Ohren für sie , * wenn sie etwas anzubringen und zu klagen hat - ten ? Er nam sich ihrer an und ließ sich ihre Sache mehr angelegen feyn als Seine eigene . Er ließ sich keine Mühe , keine Wachsamkeit , kein Nachdenken verdrießen , sie aus der Hand ihrer Feinde und Unterdrücker zu erretten . Der Mrdurchlauchtigste Pfleger der Kirche ,

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