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«den meisten die Bearbeitung ihres Christen - «tums und ihres ewigen Heils für ihr ganzes «künftiges Leben beruhet . Denn wenn je , «mand zum erstenmal mit einem leichtsinnigen «und unerleuchteten Gemüt , ohne eine heilige »Ehrfurcht hinzukamt , wird er nicht in Zu - „ kunft noch zerstreueter hinzutreten ? Denn «daß einer dieser grossen Würde fähig erkant «werde , ist nach den Grundsätzen der ersten « Kirche eine Sache der ganzen Gemeine und «solte billig nicht auf das Urtheil eines emzel - „ nen Mannes ankommen ; eine Sache wor - ^auf der Prediger den grossesten Fleiß und «Mühe verwenden muß , insonderheit wenn ei - «ner das erstemal zubereitet werven soll , wozu „ unmöglich hinreichet , einen Manschen eine „ oder zwo Stunden in seinem Erkentniß zu « prüfen . Er muß solche vielmehr einige Zeit „ vorher zu sich kommen lassen , nicht nur ihr „ Erkentniß zu untersuchen , sondern ihnen auch «zu zeigen , wie sie sich selbst prüfen sollen ; zu „ erfahren , wie sie sich selbst in diesem oder je« „ nem Stück des Christentums geprüfet ha - „ den ; und endlich mit ihnen eine Prüfung „ anzustellen , wie weit sie in der rechten Ersah - „ rung des Christentums , in der Erkentniß der „ Sünde , in dem Schmerz über die Sünde , „ in dem Haß wider die Sünde , inderSelbst - „ Verleugnung , in den Hebungen der christlichen p Liebe als den rechten Früchten des Glaubens „ gekommen sind . Ich habe es öfters nicht «ohne Bekümmerniß bel mir selbst überoacht

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