184 l - Römgliche
seyn möchten , zu unterweisen und dem Ptedk , ger jeden Sonnabend oder Sonntag ein Ver - zeichniß zu geben von denen , welche in derselben Woche die Schule besuchet'haben , und wie ofte solches geschehen« Zeiget sich denn einige Versaumniß , so warnet der Prediger Bei» kommende ein und das andremahl ; will dieses nicht helfen , so erinnert er es schriftlich an den Haußvater oder Verwalter , und inErmange - lung dessen an den Regimentsschreiber oder Vogt ; will dieses auch nicht helfen , so meldet er es dem Amtmann , welcher in diesem Fall dem Prediger ohne Aushalt , in einer so wich , tiqen Sache zu Hülfe kommen und mit denen Saumseligen nicht durch die Finger sehen soll , sintemal es Unser allergnadigster und ernstlicher Wille ist , daß die Eltern und die an Eltern statt sind , dafür Sorge tragen sollen , daß re Untergebene auf den Weg geleitet werden , nicht nur ihre zeitliche , sondern auchjvornem - lich ihre ewige Wohlfahrt zu beförden . z ) Sol - len die Prediger in Fol . qe derSchuiverordnung fleissig die Schulen besuchen und Acht geben , wie die Schulhalter ihrer Pflicht nachkommen und ob die Jugend fleissig die Schule suchet ; desgleichen sollen sie die an den Sonn * nnd Festtagen in den Kirchen anbefohlene Wieder - liolung und Catechisation ernstlich treiben und sich zu dem Ende nach dem 37 Art . der Aller - gnädigst ergangenen Schulverordnunz lich richten , und wenn Kinder und junge Leute sich nicht zur Catechisation einfinden , alsdenn
handeln ,

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