go
Ich will nunmehrodie Eigenschaften , die ihm «igen sind , insbesondere beschreiben» Es sind deren so viel , daß ich sie fast nur anzeigen werde , und weil sie ganz zusammenhangend sind und nicht von ein« ander getrennet werden können / so will ich sie nur in einer Ordnung durchlaufen , wie sie mir meine Einbildungskraft vorstellen wird , ohngefähr wii ein Mahler , welcher nur obenhin und mit flüchti - - ger Hand den Riß von einem Gemahlde ab - zeichnet»
Wenn wir mit einer edlen , großmüthigen und gütigen Seele geboren worden , so können wir auf die Achtung der Welt mit Recht Ansprüche machen . Allein , wenn matt ein liebenswürdiger Mensch werden will , muß man noch zu , diesen glückseligen Eigenschaften die Höflichkeit^ fügen» Die Leute werden es alsdann nicht blos bey der Achtung bewenden lassen . Sie werden Gesinnun - gen für uns hegen , die zugleich Liebe und Ehr - furcht »n sich begreifen .
Ein alter Philosoph * ) nennet die Höflichkeit eine Gleichheit der Seele , welche die Unempsind - lichkeit und eine gar zu große Hitze ausschliesset» Sie setzet in uns einen Verstand zum voraus , web einem Augcnalick die verschiedene Gemüths - orten der Menschen erforschen und unterscheiden kann . Sie lehret uns , wie wir uns nach ihrem Geschmack richten müssen , ohne nach ihren Grille« leben . Sie zeiget uns so gar die schwere Kunst ,
daß
Pylhagoras ,

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.