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f ) Man bequeme sich , so viel es die Tugend zu * läßt , nach der Passion eines jeden Temperas NtCNftS . .
x ) Man überlege nebst den Lastern eines jeden Temperaments , auch die Tugenden desselben ; so wird man seine Auffuhrung desto geschief * , ter darnach anstellen können» L
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Diese Regeln nun lassen sich Hey einem jeden Temperamente anbringen , insonderheit aber dienen Hey einem Sanguineo folgende :
I . ) in Ansehung seiner selbst»
a ) Man vertraue dergleichen Leuten kein Ge - heimmß .
l> ) In LiebeS - Sachen ziehe man keinen zu Ra ? the , man möchte sonsten einen verdrüßlichen Schwager bekommen .
t ) Wenn man in Gefahr fällt , nehme man kei * nem Sanguineum zum Beystande .
II . ) In Ansehung des Sanguinei *
a ) Man lasse keinen Verdruß und Traurigkeit spüren» I >
b ) Man thue ihm Vorschläge , wie er honett und commode leben könne .
e ) Man bemühe ihn mit keiner arbeitsamen Commißion .
ä ) Man rede ihn von Schätzesammlen und ge * nauem Leben ja nichts vor .
' e ) Einem Frauenzimmer dieses Temperaments erweift man einige Douceurs ; hüte sich aber • • - V > im

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