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daß sie sich nicht prsstituiren . Ja , sie überwinden me
wol noch heftigere Neigungen , daß man meynen ge»
sollte , sie hätten gar keine herrschende Passion in an
sich ; sie crepiren lieber , als daß sie geringere in der cke
Noch , dafern etwas ihrer Ehre sollte abgehen , soll - an
ten ansprechen^ mc
- . 8» sor Wie kann man sich ihrer zu Nutze machen ? i au
Solches kann geschehen , wenn man ihnen ihren gr<
Rcspect giebt , und noch mehr , als es sich gebüh - un
ret ; weil sie solche LeUte zu Ehren zu bringen be - mi
mühet seyn , die ihnen ihre Ehre zu erhalten ge - i>n
trachtet ; drum , wer ihre Gunst haben will , der der
mache die tiefsten Reverenze , spreche zu allem Ja ; sch
sagen sie , das Wasser lauft Bergan^ so antworte liel
man , es sey bereits schon oben . Man hüte sich ja , daß man ihnen in keiner Sache widerspreche , son - sten hat man ihre Gnade verscherzet .
seil
§» * 9» Wo
Ferner hat man den Nutzen , wer sie zum mi Freunde hat , kann sich gewiß auf sie verlassen , und ist ,
wenn er ettva Feinde hat , , und ihnen solches offen - ; gel bahret , mit Bitte , ihm doch einen guten Rath zu geben , oder sein Defenfor zu seyn , man kann . . gewiß versichert scyn , , sie werden nicht ruhen noch rasten , bis sie geholfen , und den Fein - gel
den eins angehangen , daß sie zu mucken sich nicht Cü
getrauen werden . Die Ursach ist , sie haben Cou - au
rage , und gehen den Feinden ungescheut und mit der
Freuden unter Augen , laufen auch nicht , oder neh - nic
men

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