nnche : denn sonsten wird er ihm stets Key den schwersten Verrichtungen über den Hals laufen^ daß er mit ihm entweder spatziren fahren , reiten , saufen oder spielen soll . Ist ee geschehen , daß er endlich gar das Seinige versoffen , o wird er ganz kühnlich von ihni verlangen , ihm Geld zu leihen , oder ihn zum wenigsten in der Zeche srey zu halten . Damit also dieses ihm nicht wiederfahre , so weise er ihn bald im Anfange , doch mit Höflichkeit von sich ab»
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Merkest du aber , daß d» selbst ein ger Kerl bist : so gebe ich dir den Rath , eonverstre fleißig mit einem Ehrgeihigen ; dieser , weil er . hochmüthig , und auf Reputation hält , wird dich reprimsndiren , wenn du dich vergangen , hernach so zähme dein Fleisch und Blut , daß du ihm nicht allzu niedliche Speisen und Trank gebest , und hüte , dich zugleich vor deines gleichen^ Fliehe nebst die - fem den Müßiggang , und die Gelegenheit mit wollüstigen Weibesbilderv dich gemein zu machen ; , wo du solches nicht thust , wird es dir nicht andere , als einen geilen Bocke ergehen . Dieser kann nichts anders thun , als hüpfen und springen , bald hie bald dort hin laufen , er naschet , wo er was findet , bis er endlich alt wird , da man alsdenn nichts anders von ihm spüret , als einen stinkenden Geruch , dm er nach sich läßt , der auch durch den allerwohlrie - chendsten Iesmin , wenn du gleich tausendmal da - mit dessen Haupt salben wölkest , nicht kann vertrieb den werden .
Bz §♦ * * ♦

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