tliebe» wIvb , weit genug sind : So kann das Ge ? Klüt leichtlich hindurch kommen , und brauchet keinen so starken Puls , ja eben darum giebt es auch zu keiner Stockung des Geblüts , wie bey andern Temperamenten , Gelegenheit . Da nun die Seele auf nichts anders , als auf die Erhaltung ihres Lei ? des bedacht ist , in diesem Temperamente aber , well alles , so zu reden , von sich selber wohl von statten geht , keiner so grossen Sorgfalt , als bey andern , be - darf : so sind dergleichen Leute insgemein excsillve frey , frölich , freygebig , hurtig , barmherzig , sicher , , treu , den Wollüsten ergeben , ohne Sorgen , mögen gerne commode leben ; wenn ihnen eine tige Gefahr vorstehet , sind sie furchtsam , und wissen sich nicht zu lassen , noch , zu rächen ; wenn aber die Gefahr vorbey , wissen sie sich viel damit ; sie sind darbey listig , und wenn man was verschwiegen ha - ben will : so darf man es nur diesen Leuten offen ? baren , die werden es gewiß nicht zuletzt ausbringen , oder mit der grossen Glocke überall auszulauten nicht säumig seyn .
§ . io»
Dieses Temperarnenturn fanguineum hat seinen Namen rh^ilö von ? Blute , und bedeutet den Saft , so überall den Leib durchrennet . In dieser Bedeutung begreift eö alle Complexionen in sich , weil sich alle vier Elemente hierinnen befinden ; an gegenwärtigem Orte aber bedeutet es diejenigen ro - then Theilchen , welche in der sanguinischen Com - plexion herrschen» Es werden durch diese Theil -
chen
f

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.