des Leibes Sorge tragen , muß ich , nebst schuldigen Respect , ehr«rbietigenT>ank und gebührendeDienst - beflissenheit nicht versagen .
S . 9•
Die , so Gott'nnd das Glück mir gleich ge - wacht , und entweder als Collegcn , Freunde oder Verwandte an die Seite gefüget hat , diese , sage ich , erfordern aufrichtige Liebe und Freundschaft , nebst andern daraus fliessenden Tugenden .
§ . 10 .
Muß mich aber einer für seinen Obern er - kennen : so erfordert die Tugend , daß ich mich yor Hochmuth und Tyranney in Acht nehmen , und »leinen Untergebenen mit Freundlichkeit mehr als mit Scharfe zu regieren , und auf meine Seite zu bringen suchen soll .
§ . ii .
Fügt es das Glück , daß ich mit tugendhaft ten Frauenzimmer zu converstren Gelegenheit ha - be : so muß ich mich so aufzuführen wissen , daß ich
für keinen Wollüstigen angesehen werde»
\
§ . iz»
Mit dieser Aufführung kann jemand bey tugend - haften Leuten , wenn er änderst seinen Verstand zu Rath ? nimmt , gar wol auskommen ; Eine weit an - dcre Conduite aber wird erfordert , wenn man mit tasterhaften Leuten umzugehen gezwungen wird .

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