§> 4 .
Gleichwie aber die tugendhafte Klugheit da« wahrhaftige Gute allezeit zum Endzweck hat , das wahre Gute aber theils himmlische , theils irrdische Güter unter sich begreift : also erwehlet sie zu ih - rcr Conversatio»» auch unterschiedene Leute .
§ - 5»
Dieser Unterscheid verändert zwar die Tugend an sich selber nicht ; jedoch bekömmt sie nach diesem Unterscheide unterschiedliche Namen .
§ . * .
In Conversation mit Geistlichen , wo ich mein Absehen auf Befestigung meiner Seelen Heil und Seeligkeit gerichtet habe , muß ich allein gött - liche und himmlische Tugenden auszuüben suchen ; wo ich aber bey weltlichen Personen mein Glück bei fördern will , dürfen die weltlichen Tugenden nicht auebleiben .
§ . 7»
Diesemnach muß ich fürstlichen Personen und deren Miniftris , den unterthanigen Gehorsam , unverletzte Treue , wie auch schuldige Ehrerbietung und refpe & ive tiefste Veneration nicht schuldig bleiben .
§ . 8»
Meinen Eltern und denen , die an ihrer Statt sind , und entweder für die Pflege der Seelen oder
des

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