gestellet werden ; denn aus dieser fliessen die übri - gen Tugenden , als wie die Peripherie eines Circuls aus ihrem Mittel - Puncte .
Diefemnach wird die erste Grund - Regel zu einer vernünftigen Converftttion diese ftyn ; Wer sich bey Leuten durch seine Conduite recommendi - ren will , der muß eine untadelhafte Frömmigkeit und aufrichtige Liebe gegen GOtt , wie nicht wem - gcr «ine tiefe Ehrerbietung gegen das göttliche Wort , gegen die heiligen Sacramenta , gegen die Diener des Worts , gegen heilige Oerter , und gegen alle GOtt und dem Gottesdienst gewiedmete Sa - chen von sich blicken lassen .
§ . 8»
Die andere Grund - Regel aber bezieht sich auf die so genannte und oben beschriebene ne Tugenden , aus welchen diese Regel fließet ; wer in der Conversation nicht anstossen will , der muß sich in Geberden , Worten und Werken so aufzu - führen wissen , daß die Liebe zum wahren Guten überall hervorleuchte .
§ . 9 .
Auf diese zwo Grund - - Regeln gründen wir die einen Menschen wohlanständige Conduite ; und wir dürfen nichts weiters hinzusetzen , wo nicht die verderbte Unart der Menschen sich mehr nach Exem - peln als nach guten Regeln zu richten pflegte .
Gleich -

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