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ten Eigenschaften täglich einen neuen Zusatz zu ge - den suchen . Allein , diese Tugend , welche die Vermehrung unsere Verdienstes zum Augenmerke hat , ist weit von der gemeinen Eifersucht untere schieden , die in uns die Niederträchtigkeit erwecket , andere Verdienste zu verringern»
Ich will mich nicht länger bey Nachforschung der Fehler allfhalten , für die sich ein galanter Mensch in Acht nehmen muß . Diese Unrersu - chung würde mich gar zu weit bringen . Die Ei - genschaften , vön denen ich gesagt , daß sie ihm ei - gen sind , schliefen schon von selbst alle die Unvoll - kommenheilen von sich aus , von welchen zu reden , ich mich überhoben zu ftyn glaube .
Die Natur scheinet an Eudofen alle ihre Schätze verschwendet zu haben . Das Glück hat ihn nicht weniger begünstiget . Er hat Verstand , gute Gaben , ist reich , von guter Geburt , und be - 'sitzet eine Gestalt , die einen sogleich für ihn ein - nimmt . Allein , seine Tugenden überwiegen die Güter des Glücke und die Gaben der Natur sehr weit . Eudoxus hat bey guter Zeit die seinem Stande nöthigenWissenschaften erlernet . Erver - einet in sich die nützlichen Eigenschaften mit den liebenswürdigen . Er hat seine Seele und seinen Willen nach jedermanns Gefallen zu richten und zu beugen gewust . Er ist im Stande , schon vor sich selbst eine Gesellschaft auszumachen ; er erscheinet in einer Compagnie und ergötzet dieselbe . Er lie -
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