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einander haben , ist die stärkste Tadelung , die man von diesem Laster machen kann . Ein ehrlicher / wackerer und liebenswürdiger Mensch verabscheu - et dasselbe gleich stark . Wenn man auch wirk - lichalle dessen Heßlichkeit nicht zugeben wollte , so müste man es doch wenigstens wegen der schmacktheiten bekämpfen , die es zu begleiten pfle - gen . Ein Verläumder kann nie zu dem vorge - setzten Zwecke gelangen . Er machet sich verachte lich , indem er sich Achtung erwerben will . Zwin - ^ get ihn , daß er die Gaben und guten ten seiner Mitwerber erkennet , so würde er die gröste Marter auszustehen haben . Es ist nicht gewöhnlich , daß man Personen findet , , welche die Ehre der andern , böses zu thun , angreift» . Die Bosheit der Menschen erstrecket sich eben so hoch zu erheben , wenn man die herunter setzt , die uns übertreffen . Ich kann die Ehre meines MithuhlS nicht erreichen , sagt der Neidische , ich will ihn also niederdrücken und ihn schon auf die Meynunz bringen»
Eröffne die Augen , Unvernünftiger ! he die Verblendung , die dich betrüget . Von den zwcy Schiffen , die du vor dem Stande siehest , het das eine stille , und das andere fähret in lem Seegel . Man sollte indessen sagen , daß das erste zurück gienge , so , wie das zweyte näher kä - me , und wenn dieses herabgehet , scheinet das an - dre aufwärts zu gehen . So ist gerade dein Irr - thum beschaffen ; die Erhebung anderer schadet
dtü

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