Bisweilen hören wir sogar eine Person bloß daritm mit Ekel reden , weil ihr Stand schlechter ist , als der unsrige . Die Großen würden glau - den , daß sie ihren Ansehen etwas vergaben , wenn sie sich so weit erniedrigten , daß sie von einen ge ? meinen Menschen einen guten Rath annähmen , oder sich ihn in ein vernünftiges Gespräch einliesseN» Nimmt denn ihr Witz mit an ihrer Erhöhung Theil ? Ist ihre Vernunft größer , als die unsri ? ge ? Hat nicht bloß ein blinder Zufall den Unter - schied zwischen uns gemacht , und sind sie nicht dem eigensinnigen Zusammenhange der Dinge ih - re Titel , ihre Geburt , und die erstaunenden Ein - künfte schuldig ? Freylich . Das Blut ihrer Vor - fahren hat in ihren Adern einen Theil von dem göttlichen Feuer , welches die großen Männer be ? lebte ; aus ihrer Mutter Schooße haben sie Witz , Fähigkeit , Gaben und die Einsicht erhalten , sich standesmäßig . aufjuführen . Der gemeine Mann ist nicht dazu gemacht , daß er seinen Geist mit ih ? rem erhabenen Verstände messen darf . Kaum thun sie ihm die Gnade an , daß sie ihn noch eine Fähigkeit zu denken zusprechen . Der Reiche h«t geredet , sagt die Schrift , und jedermann schwei - get ; der Arme hat auch geredet und man fraget ! Wer ist dieser Mensch i
Damis und Valere fangen bey der schönen Cloe einen Wortstreit über ein Band an . Sie sagen mit vieler Geschicklichkeit , wie man eine De - genschleife machen muß . Ihr geschwindes Ge -
spra -

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