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dem Rufe , daß er ein grosser Blumenkenner sey» Die Neugierigkeit führete uns beyde in einen Gar - ten , in welchem die kostbarsten Blumen stunden» Wir gingen ihn ganz durch , und als wir uns wieder wegbegaben , bezeugte ich ihn mein Ver - gnügen über alle dasjenige , was ich gesehen . Sie haben keinen Geschmack , antwortete er mir mit einem spöttischen Lächeln . Sie hätten nur nicht von mir gehen sollen , ich würde ihnen mit den ja berühmten Bente Blumen gezeigt haben , die eben so schlecht und gemein sind wie die Kornblumen und die Sträuser unserer Bauermädgen» Sie haben sie nicht bemerket . Sie waren so einfäl - tig , daß sie sich bey Betrachtung der abgeschmackt ten Schönheit aufhielten , die ihnen der Gärtner mit vieler Ruhmredigkeit zeigte , da sie mit mir das Vergnügen hätten theilen können , das ich in meinen Forschungen gefunden . Ein Mensch muß in der That «ine seltsame Meynung haben , wenn er uns durch dergleichen Entdeckungen zu vergnü - gen meynet . Was würden wir von demjenigen sagen , der , an statt die schönen Theile eines neuen Gebäudes zu bewundern , sich dabcy aufhielte , daß er in dem Schatzwerte oder in den Gesimsen , die unsichtbaren Ungleichheiten ausklaubte , die «kwan dem Meissel des Werkmeisters entwischt .
Wir liehen diese dienstfertige Leute , und müs - sen es auch thun , wenn wir nicht Ungerecht han - deln wollen , welche sich die Mühe geben , uns in der Narur und in den Künsten Schönheiten zu
jei -

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