117
veidifch sind , so machen sie sich ein Vergnügen daraus , daß sie den Werch öc . cfbcn , durch fertige Anmerkungen herunter setzen . Folget ihnen nur einen Augenblick . Die Menge ziehet sie zu den oft wiederholten Vorstellungen des ls und Hamlet . Sie sind aufmerksam , ' und ihr glaubet , daß sie so wie ihr diesen Misterstücken de ? Englischen Nation ihren Beyfall geben werden . Ihr glaubet , die erhabenen Gedanken , die starken Ausdrücke , diese schreckliche Fälle , die uns bezau - Kern , würden sie bewundern ; keinesweges . se Betrachtungen sind ihnen entwischt . Aber sie werden euch getreulich her erzehlen , daß diese und jene Redensart nicht richtig gewesen , daß diesenr Verse das Edele gefehlet , daß in jenem wider den Wohlklang gestolpert worden , und kurz : alle die kleinen Flecken , die ein grosser Geist nicht zu be ? trachten würdigt . Schwitzet nur , ihr ernsthafte Schriftsteller . Alle Schönheiten , womit ihr eure Werke bereichert , sind vergebens . Dieses kann fo zärtlichen Geistern nicht gefallen . Wenn ihr deren Gefallen vor Augen habt , so müßt ihr in euren Schriften etwas für die Critic lassen« . Eure Unvollkommenheiten , so pflichtig sie auch sind , werden gewiß erhoben werden . Man lächelt be>> euern Fehlern , und bey den geistreichen Stets len , womit ihr uns gleichsam verblendet , wird man gar nicht beweget .
Ich befände mich einmal mit einer Person von dieser Gattung in Gesellschaft . Er stand in H z dem

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.