" «in Mensch und erhole dich aus deinerTrun - " kenheit . Der Mensch ist zum Schaffen " und Arbeiten gebohren , und du willst nur * denken ?
Es ist wirklich eine der menschlichen Gesell - schaft höchst nachtheilige Art von Geiz , wenn man alle seine guten Eigenschaften bey sich verbirgt , ohne selbige dem Publica mitzutheilen» Ein Geizhals , welcher Schätze in seine Kisten samm - let , schadet der Gesellschaft nur , so lange er lebet . Nach seinem Tode kömmt alles wicdec unter die Leute ; allein , ein unempfindlicher und träger Mensch , versaget nicht nur den Gebrauch seiner Schätze , so lange er lebt ; er laßt sie auch mit sich ins Grab verscharren . Nach der Grösse des Werthes , den die Tugend vor dem R . ichthum hat , ist sein Verbrechen weit grösser , als des erstem seine»
Diese strafbare Nachläßigkeit , und der so flatterhafte Geist nun , können in dem Character eines liebenswürdigen Menschen nicht seyn» Es gibt aber Personen , die ich nicht anklagen darf , daß sie einen von diesen zweyen Fehlern an sich haben» Sie bezeigen in ihrer Aufführung zu viel Standhaftigheit , als daß man ihnen die Fluch - tigket vorwerfen könnte , und da sie zur Vergnm gung ihres Geschmackes sich sehr viel Muh ? geben , so darf ich sie auch nicht träge nennen . Es sind Leute von einer falschen Zierlichkeit» Ich halte
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