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serm Vergnügen aufgezogen , so würden cSallewil - de Thiere dergestalt verfolgen , daß es ihn lich feyn würde , sich an uns allein zu halten . Fast auf eine gleiche Weift verfolget ein unbeständiger und flatterhafter Mensch das Glück .
Wir müssen also unsre Begierden cinschran - ken lernen . Wir müssen uns mit demjenigen be - gnügen , was wir besitzen , ohne das zu beneiden , was wir nicht haben . Wir müssen nicht ausser uns ein Genügen suchen , das wir in uns selbst finden würden , wenn wir nur unsre Leidenschaften mäßigen . Lasset uns jeder Sache ihren rechten Werth geben . Lasset uns nicht den Geschmack für das Abgeschmackte hinreissen . Ein artiger und wohlgesitteter Arensch muß niemals einer mit von den ersten ftyn , die sich neuen Gebräuchen unter - werfen . Er wird sich den ersten Aufwallungen des Stroms widersetzen ; allein , nach einigen Wi - verstände wird er nachgeben . Für einen Franzo - fen wird dieses freylich etwas schweres seyn . Man weiß , daß diele sonst liebenswürdige Nation , alle Grillen des schönen Geschlechtes , daß es gleichsam beherrschet , angenommen hat . Die Unbeständig - keit ist ihr Sinnbild . Bey diesem flüchtigen Vol - ke , herrscht eine Mode nicht länger , als es Zeit braucht , eine neue zu erfinden . Zierrathen , Ma - niren , Sprache , alles verändert fich augenblicklich . Ein Mensch , den wir heute sehen , ist sich seit gestern gar nicht mehr gleich»
Ich nehme Theil an euren Leiden , Clitans der , cs ist in der That nichts verdrüßlichere , al«
euer

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