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des Glückes ganz ruhig leben würden , wenn sie nur durch ein wenig Sorgfalt zu sich zu rufen flicht hätten .
Da es Eigenschaften gibt , die sich ein artiger Mensch erwerben muß , wenn er den Begriff erfüll len will , den man sich von diesem Titel macht , so giebt cs auch Fehler , die er eben so sorgfältig zu vermeiden hat . Die Gränzen , so ich mir vorge - seht , erlauben mir nicht umständlich zu ftyn . Ich will nur einige davon envehnen . Ich muß so fürchten , daß ich bisweilen von meiner Materie abweiche . Dieser Unfall ist allen moralischen Werken gemein . Vielleicht lasse ich mich durch meine Einbildungskraft zu weit verleiten . Die - - ft Begleiterin» kann mich irre führen , und ich bitte zuin voraus um Verzeihung .
Der Begriff eines liebenswürdigen Mcn - schen , begreifet auch den Begriff von einem stände haften und unveränderlichen getpiffen Menschen . Er kann also nicht von dem Fehler angegriffen werden , der gemeiniglich bei ) der Irgend ist . Die - fer Fehler würde der Gemüthsruhe schaden , die ich oben in Ranz der Eigenschaften gesetzt , die ihm zu - - kommen . - Ich rede nämlich von der Unbeständig - keit . Viele Leute stehen in der Moynung , daß man keine Laster daraus machen müsse , wenn man dabey nicht die Hauptpflichten des , Lebens vergißt , sie erlauben , daß man sich derselben in den Mate ? rien von wenig Erheblichkeit ohne Bedenken lassen könne . Allein , ich bitte , daß sie erwegen , t wenn sie sich dieser Schwachheit überladen , sie
schnür -
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