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Weift . In diesem zarten Zwange bestehet die ge« läuterte , die feine Höflichkeit . Bedienet euch aufö begierigste aller Gelegenheiten , in welche ! » ihr «uer Wohlthun ausüben könnt . Diejenigen , die sich auch von ohngefähr anbiethcn , wiederholet und vermehret öfters , wenn es möglich ist . Mci ? chet euch alles zu Nutz . Die angenoinmeneMey - nung ist : daß eine Person , die sich uns in den kleinsten Dingen gefällig zu machen suchet , auch geneigt seyn wird , uns in wichtigen Ümständett des Lebens nützlich - zu seyn . Wer anders denken wollte , würde die Grundsätze Ser Vernunft und Menschenliebe gleich stckrk verletzen .
Es giebt zwar auch solche , welche die Haupte Verbindungen aufö forgfälkigste erfüllen . , die tkv nen Dinge aber versäumen , doch dieser Fehler wird sich allemäl nur in geringschätzigen Klelnig - keiten äußern . Wir wollen aber zugeben , daß sie weit vollkommener und schätzbarer seyn würden , wenn sie sich niemals verlaugneten . Wenn man min durch einen Unfall genöthiget würde , in ei - nigen Punkten in seinem Betragen zu fehlen , so muß man hierzu solche Gelegenheit nehmen , die am wenigsten auf sich haben . Allein , so eine be - trübte Nochwendigkeit existiret nicht . Derjenige , welcher mit Sorgfalr und Vergnügen sich der be * trächtlichsten Pflichten entledigt , wird selten in den kleinen fehlen . Um aber die günstigen Um ? stände zu gebrauchen zu wissen , um sich in der Wahl desjenigen , was verbinden oder mißfallen kann , sicher entscheiden mögen , so muß man aU
lezeit

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