sind mit dem Grunde zufrieden , den sie schon von Geburt an gehabt : sie bekümmern sich wenig dar - NM , durch das Nachdenken und die Anwendung et - was hinzu zu fügen . Sie denken nicht daran , daß es ihnen noch an liebenswürdigen Eigenschaften fehlet , und daß sie noch etwas mehr seyn könnten , als sie wirklich sind . Sie leben so in einer Art von Schlafsucht hin . Nichts kann sie rege machen . Welch ein Nebel ! Wir sehen oft von ohngefähr Personen , die ein so gutes Gedachtniß haben , daß sie die Arien , welche sie große Meister singen hören , auft beste und geschickteste zu wiedcrholcn , und uns her zu singen wissen . Wir sagen alsdann gemeinig - - tich : es ist Schade , daß sie nicht in den Regeln der Kunst unterrichtet sind ! wie stark hätten sie nicht in der Musi . werden können , weil ihnen die Natur so vorzügliche Gaben dazu verliehen ! Eben so ist «8 mit demjenigen beschaffen , die sonst mit einem guten Geschicke gebohren sind . Wenn sie die nöthi - ge Kenntniß damit zu verbinden wüsten , so würden sie in der Kunst , die einen liebenswürdigen Men> schen macht , eben so weit kommen , als die andern durch die Regeln in der Music . Wir müssen uns also möglichst zu bilden suchen , und ja nicht so eitel seyn , daß wir etwan glauben , es fehle uns weiter an nichts . Unsere Bedürfnisse zu erkennen , brau - chett wir nicht zu erröthen . Das Werk wird um so M vollkommener seyn , wenn die Kunst der schöne» Natur zu Hülfe kömmt .
In unserer Jugend können wir am allerbeste» W' uns selbst arbeiten» Kein Mensch ziehet es in
Zwei - -

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