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Vergleichung , die eines mit dem andern haben muß . Allein , fle sind mit so wenig Ordnung und Gleich - heit angebracht , daß sie bey ihr eine unangenehme Wirkung thun . So ist man oft mit den schönsten Zügen von der Welt eine ziemlich häßliche Person» Es ist nicht genug , daß man sich der Gesell - schaft angenehm machen kann ; man muß solches auch durch Dienstleistungen verdienen . Man muß nützlich seyn und gefallen . Man muß wie gewisse Bäume , Früchte und Blüten zu gleicher Zeit tra - gen . Keine von den Tugenden eines liebenswür - digen Menschen darf über die andern Mcister seyn wollen . Ich habe dieses schon gesagt . Wenn die Gründlichkeit , die Wohlanständigkeit , die Ernst - haftigkeit , das Wissen , die Erhabenheit des Witzes »Iber dieAnmuth , Höflichkeit , Gefälligkeit und Leur - seligkeit zeigen , so würde der liebenswürdige Mann nichts als ein Pedant seyn . Welch eine garstige Verwandlung ! Es ist seinemCharacter nichts ent - gegener , als dieses .
Ich fordere von ihm nicht viele gute Eigen - Haften , sondern nur , daß in denjenigen , die er be - stzet , eine richtige Gleichheit herrschet . Einartiger Mensch muß gleichsam alle Tugenden im Perspec - tive sehen lassen . Das Herz der Menschen wür - de hintergangen werden , wenn er sich für ein Ver - dienst erkläret ? , das sich zwar auf einer schönen Seite anmeldet , dessen Einschränkung man aber wuthmassen kann . Ein eingeschränktes Verdienst ist niemals das Verdienst eines liebenswürdigen Menschen gewesen . Er ist der Mann von allen
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