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Dieses Mittel wird man , wo sich Made« in den Blüthe« , besonders der Aepfel und Kirsch - bäume aushalten , und woraus Käfer entstehen , sehr gut finden , denn diese werden durch teln oder Anschlagen an die Zweige aus ihrem Aufenthalt vertrieben , und fallen entweder die Käfer selbst , oder wenn diese nicht mehr daran befindlich , die Maden , auf das untergebreitete £»ch .
Gehet es wegen der hochstämmigen Bäu - me nicht an , daß sie geschüttelt werden können , so machet man Rauch von Stroh , Heu tu d . g . unter die Baume , welches die Raupen und Ma - den fast noch besser zum Fallen auf die Erde bringt , als schütteln oder an die Zweige schlagen .
Schwefel wollte ich nicht gerne zum Räu - chern der Baume anrathen , weil er sowohl den Ae - beitern als auch den Blüthen der Baume schaden könnte , man bediene sich an dessen statt lieber ei - ner Art Pechfackeln , ohngefähr auf folgende Art .
Man nimmt eine Handvoll lang Stroh , so viel man sonst zu einen Seil , womit die Gar - ben auf dem Felde zusammen gebunden werden , braucht , dieses recht fest zusammen gedrehet , und durch Pech gezogen , oder damit begossen . Man könnte auch Stücke von alten Wagenseilen , alte
Stricke

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