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dksSiMicht frey ün» qlüick^ch^sind , di« übrig ? » chläkde , «IS die größte Anz»h ! , hest>ndcrt Landtwf'^und Fabrikan^n , die für jene allein arbeiten , Scl . , ven u „ d Bettler Mi und mir Erdäpfeln . und Kraulern ihren Hunger stillen müssen . DaS ist das Bild anderer Länder ! Man muß sein Vaterland recht kennen , und ohne Vorurtheile bey andern Na - tioneü nlle C ! »ss n der Tiände untersucht haben , wenn man hierüber urthctien will . Hllt'dieser'i>nd jener Staat Vorzüge ; sd'bestehen sie rhei^s in «inen» ä ufern Glänzt der zur Gktckseligkeit der Einwvh»e . r wen , g ^eylräzt» lhetl» in Vollkommenheiten , zu hrren Besitz , vir . auch durch Thäcigkeic und Zuoüstcie gelangen können . Laßt uns also , garest - MUbürger , auf öa$ Ik61oVc Geschwatze miizsüchciger Ausländer und ihrer Aichäü^er , und auf das elende Geschmier fremder Reisenden nicht achten , die bcy je - dem Worte verralhen , daß sie nicht die mindeste Kenntniß von unserm Vaterlande ha - • bell . W>r glücklich ist unsere Verfassung , bey der alle Stände gleichen Schutz haben ^nd für aUt'Mit gleichem ^Lifer gesorget wird . Weiches Reich kann sich «ineS so langen zriedenS rühmen un ) wie groß find die Acquisirionen nicht , die wir ohne einen pfen Bürgerbwt aufzuopfern , während dieses Friedens erhalten haben ? Wie glücklich sind wuscht , daß wir alle unentbehrliche Sachen selbst haben und unfern Nachbareir noch mittheilen können . . Wie groß ist der nicht , daß ein jeder denken , reden und schrei» ben kann was er will , ivrnn nur keine zweckwidrige Belrtdtgungen sich damit verMi« schen ? Mit welcker Vaterliebe und Gelindigkeit werden wir regieret ? Jedem stehet der Zugang zum Throne frey> ohne . dje Ahndung der Mächtigen fürchten zu Dürfen . Dae Laster zittert hier nur fiw . die Gerechtigkeit , und wenn die allgemeine Sicherheit es eqfordkrr , treten yux Strafen ein , Zspttzülper . Fehlkr und andere Vergehungen werden zwar väterlich gerüget , ' aber Kitlder'und Angthörihe büssen nicht die Schuld ih» rer Eikern . Der Lan5mann , der uns alle ernähret und die größte Anzahl der Unterrha - nen ausmacht , wird besonders in Schutz genommen , und bleibt von einem Regierung»« Wechsel zum andern der Vorwurf einer ihm schuldigen Sorgfall und Wachsamkeit , da» mir er die Zrücht« seines cultivisM Bodens , und der Vorrechte du Menschheit , einer wahren nützlichen Freyheit , freudig qenicssen möge . Lst , nicht uns und einem'jeden Staate daran gelegen , daß die Gerechtsame desAdels ungekränkt bleiben ? Unrer keiner der dänischen Regierungen ist der Bürgcrstand und besonder« die Kaufmannschaft ver - nachlaßiget , sondern aufgemuntert und mit grossen Summen unterstützet worden , damit Fremde sich nicht länger auf unsere Kosten bereichern und mit dem Reichthum Glanz ? undAnsehen ihres Vaterlandes vermehren . Der Canal überzeugt jeden am besten , wie «rnstlich die Regierung alle Mittel ergreifet , um den Handel und die Schiffahrt in Auf - «ahme zu bringen , und welche isnterstützung und Erleichterung wir uns vetsörechen fen , wenn wir ais Patrisren und dankbarellnrershanen deni ÄZunsche der Krone entgegen eilen , Geist , Much und Klugheit zeigen und die gebahnten Wege nutzen .
Möchten nun auch die Plane der Kausieute so «mzttichtet werden , daß sie bey jeder llnterneh - muna auf das Ganze , urticksedtn , und ihreV»rth»ilemitdem Vortheile des Staats jedesmal ver - bind«» ! Möchten meine wohlgemeinte , von allen Nebenabsichten entfernten Vorschlüqe einige Würkunq haben und zu grössere bessern und sichern Unternehmungen Gelegenheit geben ; ja , mbch , ten wir für die Ankunft , einet den andern , u died«r«Gefinnungen krAftiger ausmunterii , damit ser alte Nalienalcharakter wieder hervorleuchte und jeder seinen ganleit , Stoli darin» setzen , ein dänischer Uat , «rlhan zu seynz so lege ich , nur von mir selbst und meitier Pflicht aufaefordert . diese ? eilezi ehrfurchtttoll vor den Thron meines Herrn und kandeevaters nieder : So will ich e» nie de - reuen , mich der Krktikdlvdgeitellet nnd ei» Werk unternommen , u haben^ zu dessen Ausführung ich meiiieschwächtgan , fühle , das jedoch wegen de« Eifers , dem Staate und weinen Mitbürgern nüy . lich zu werden , ja weien . der reinsten Vaterlandsliebe , aus der es entstände» ist , Nachsicht und gütige Beurthejwng »erdienet . > . Schleswig , den kten April 1784 .
Altona , gedruckt mit Eckhardtschen Schriften .

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