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rückkehre , und zu ihrem und des Staats Besten , Entwürfe ausführen helfe , die sie glücklich machen , euch Segen bringen und den Wohlstand des Gan , zen befördern . Laßt sie dort sehen , wie andere Nationen vom HandlungS - geist belebet werden , und bey welchen Maasregeln sie Reichthümer samm» len , welche Einrichtung die Erfahrungen in andern Ländern notwendig ma , che'n , wie die Jndüftrie Thätigkeit und Much einflößt , und mit einer allge - meinen Achtung der Hohen und Niedrigen belohnet wird ! Von unfern westi indischen Inseln haben wir nur die Hälfte des Gcwinnstes , weil Fremde Eigs ner der Plantagen sind , welche fast alle , wenn sie in wenigen Jahren Reich - thümer gesammlet haben , nach ihrer Heimath zurückkehren und die Frücht ihresFletsses dort in stolzer Ruhe gemessen . Der größte Vortheil , den die übrigen handelnden Nationen von den beyden Indien haben , ist eine glücke liche Folge von der Rückkehr dieser mit Schätzen beladenenMänner . Ihe Jünglinge , habt ihr euch einmal entschlossen , unter dem geflügelten Schlan - genst«be des Handlungsgottes künftig zu arbeiten ; fo scheuet das Element nicht , dem eure Eltern oft einen Thch ihrer Glücksgüter anvertrauen müssen^ Die Gefahr ist viel geringer als die Unruhe , ohne Kenntnisse und Ersah , rungen , das Vermöge» eurer Eltern zu verhandeln , als die Sorge , erst gegen den Abend der Tage ein ungewisses Brod zu erwarten , und bey späteren Iah - ren erst imStandezu seyn , für euch und eure Nachkommenschaft zu erwerben .
Wenn die - Anzahl der Handelnden erst zahlreich und vermögend ist , dann können wir anfangen an Fabriken zu denken . Uns fehlen viele der «s . sten , welche das Nochdürftigste liefern können , und mit Millionen> zum , größten Nachtheil des Landes , unsere Nachbaren bereichern . Möchte jeder Untenhan und besonders diejenigen , welche hervorragen und den grössern Haufen zum Nachfolger haben , doch den Nachtheil erwägen , der ihnen selbst und dem Reiche daraus zuwächst , daß sie die Fabrikat« des Landes gen , durch Eitelkeit und Vorurtheile verleitet , auf alle fremde Sachen einen blinden Werth fetzen , und alles , wenn es auch eben fo gut im Lande gemacht wird , von entferntenOrten kommen lassen . Wollten sie obige helle Wahrheit beherzigen und bedenken : daß alle Finanz - Operationen vergebens sind , wenn fo grolle Summen für entbehrliche Waaren aus dem Lande gehen und die Staacs - Bilanze verrücken ; daß ein Vierteltheil aller Unterthanen , die ih ; nen selbst zur Last werden , und nach Bröd seufzen , in Arbeit könnte gefetzt werden , wenn man ihnen nicht Aufmunterung und Erleichterung zum Absatz entzöge ; daß die Arbeit dieser itzt unthatigen und verzehrenden Menge , rei» ner Gewinn für den Staat ist ; daß derjenige , der Fremden einen Vortheil zuwendet , woraus fein Mitbürger den gerechtesten Anspruch hat , die einzige Ursache wird , daß so viele derselben nahrungslos bleiben und mit ihren Fa , - Milien Noch leiden . Kann ein grösserer Feind des Vaterlandes sy ) n , atö deo

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